Die Tonabnehmer der Gitarre

Welche Tonabnehmer gibt es bei der Gitarre?

Bei E-Gitarren gibt es zwei unterschiedliche Standard Tonabnehmer Typen. Die Urform des Gitarren Tonabnehmers ist der sogenannte Singlecoil Tonabnehmer.

Dieser wurde in den ersten E-Gitarren verbaut und erfreut sich auch heute noch grosser Beliebtheit.

Der Singlecoil ist ein einspuliger Tonabnehmer ( Singlecoil) der oft im Blues, Country und Funk zu hören ist.

Wie klingt ein Singlecoil?

Der Singlecoil Tonabnehmer klingt höhenbetont, transparent und offen. Gitarristen wie Eric Clapton, Jimi Hendrix oder John Mayer, Brad Paisley und andere Country Gitarristen benutzen diese Klangfarbe des Single-Coils.

Singlecoils haben eine Schwäche Ausgangsleistung und neigen zu Störgeräusche. Dies sind zwei vermeintliche Nachteile des einspuligen Tonabnehmers. 

Allerdings ist diese Schwäche Ausgangsleistung auch u.a. für den typischen twangigen Sound der o. a. Musikrichtungen verantwortlich. 

 Der Humbucker

Im Jahr 1955 erfand der Amerikaner Seth Lover dann den zweispuligen Tonabnehmer, den sogenannten Humbucker. Durch diese neue Bauweise addieren sich die magnetischen Impulse der Saite und Rauschen und Brummen wurden gleichzeitig unterdrückt.

Die Humbucker sind meistens hintereinander geschaltet und dadurch haben sie einen höheren Output ( sind also lauter) und klingen druckvollen und auch wärmer als die Singlecoil.

Insbesondere im Rock und Metalbereich findet man Gitarrensounds, die mit Humbuckern produziert werden. 

Hörbeispiele findet man bei Metallica, Korn, Gary Moore etc.. 

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